Sieben Jahre AiblingAbo im Kurhaus Bad Aibling


Kommende Veranstaltungen

Dieter Hildebrandt eröffnete am 17. Februar 2012 das AiblingAbo. Seither avancierte das Kurhaus Bad Aibling zu einem kulturellen Mittelpunkt in der Region. Herausragende Künstler, wie z. B. Hagen Rether, Luise Kinseher, Martina Schwarzmann, Georg Ringsgwandl, Otti Fischer, Wolfgang Krebs, Helmut Schleich, Christian Springer, Andreas Giebel, Hans Klaffl, Rolf Miller, Chris Boettcher, Werner Schneyder, die Wellbrüder und Wellküren sowie Gerhard Polt u.v.a.m begeisterten das AiblingAbo-Publikum.

Geschichte des Kurhauses Durch die Anerkennung als Bad ging es wirtschaftlich auch mit dem Markt Aibling aufwärts. Ein "Kur- und Verschönerungsverein" wurde ins Leben gerufen, und in den Gründerjahren um die Jahrhundertwende entstand auch der architektonische Stolz jener Zeit und jeder Stadt, die etwas auf sich hielt: die später oft geschmähten und heute zu neuem Ansehen gelangten Jugendstilvillen. Die entlang der Glonn an der Meggendorfer Strasse stehenden Häuser bilden den einzigen stilistisch reinen Trassenzug der heutigen Kurstadt. Über einen Steg ist man von da rasch am Kurhaus und im Kurpark.

In einer Broschüre von 1908 heißt es dazu: "Selten wird man so nahe, fast mitten im Ort, von allen Seiten auf zahlreichen gut gepflegten Wegen zugängig, solch prächtige Anlagen finden, wie sie uns in Aiblings Kurpark begegnen. Die schattige Kühle reizender Laubgänge lädt mit den lauschigen Ruheplätzen gar freundlich zum Verweilen ein.

Die rascheilenden Wasser der braunen Glonn, die in zwei Armen den Kurpark durchziehen, die schattenspendenden Baum- und Strauchgruppen, die im gleissenden Sonnenlicht leuchtenden Blüten und Blumen, dann wieder grüne Wiesenflächen, der idyllische See (heute "Irlachweiher" genannt) mit Schiffhütten, Schwanenhäusern und schaukelnden Booten, die unermüdlich rauschende Fontäne, entzückende Blicke auf die im Süden blauenden Berge und darüber der lachende Himmel gewölbt: das alles vereinigt sich zu bezaubernden lieblichen Bildern, die im Nu Herz und Sinn gefangen nehmen. Wie ein prächtiger Rahmen umschliesst diese stimmungsvolle Landschaft das Kurhaus. Gar mächtig und breit steht es farbenreich da, blumengeschmückt. Ein weit ausladendes Ziegeldach schirmt das stattliche Haus, dessen gefäliger Aussenbau sich dem oberbayerischen Gebirgsstil anlehnt."

Diese Beschreibung des Kurparks stimmt auch heute noch, wenn wir es auch nicht mehr so blumig ausdrücken würden. Doch das so geschilderte, 1907 erbaute Kurhaus genügte den gehobenen Ansprüchen eines sich entwickelnden Kurortes nicht mehr.

Ein Um- und Neubau von 1966/67 verzichtete auf den oberbayerischen Gebirgsstil des Hauses, statt dessen entschied man sich für ein neues Gebäude mit großem Sgraffito über dem Portal. Das neue Kurhaus bekam beim Umbau 1966/67 einen Theaterraum für 800 Personen, eine moderne Bühne, Gesellschaftsräume und einen kleineren Konzertsaal.

Seit wie viel Jahren in Aibling Theater gespielt wird, läßt sich nicht genau feststellen. In Szene gesetzte Darstellungen der Passion Christi, wie die Ölbergandachten, gab es noch bis zu Beginn der 19. Jahrhunderts. Ein Aiblinger, Pater Franziskus Lang SJ, schrieb sogar ein in der Theaterwissenschaft berühmtes Buch über das Jesuitentheater des Barock, 1727 erschienen unter dem Titel "Abhandlung über die Schauspielkunst" in Muenchen in lateinischer Sprache.

Auf der alten Aiblinger Kurhausbuehne wurde seit 1907 gespielt. Während und nach dem 2. Weltkrieg gab es trotz der enfachen Bühne gute Aufführungen, denn in einer Zeit der ausgebombten Theater- und Konzertsäle in den Großstädten besaß ein intakter Saal in der Provinz Anziehungskraft. Bekannte Künstler kamen: Julius Patzak, Gerda Sommerschuh, Hans Hermann Nissen und viele andere. Die Lore-Bronner-Bühne spielte Klassiker, das Philharmonische Orchester Bad Reichenhall kam regelmäßig, oft mit namhaften Solisten.

Doch erst nachdem das neue Kurhaus 1967 mit einer Fledermaus-Aufführung in Starbesetzung durch die Münchner Opernbühne eingeweiht worden war, wurde Bad Aibling mit einem festen Spielplan zur wichtigsten Theaterstadt zwischen München, Salzburg und Innsbruck. Die Besucher kamen und kommen aus dem Chiemgau, aus Rosenheim, dem Inntal und aus den Landkreisen Ebersberg und Miesbach. Ganze Ensembles fester Bühnen gaben Gastspiele.

Die Wiener "Burg" war da, das "Schwarze Theater Prag", das Tiroler Landestheater. Das Passauer Stadttheater spielte immer wieder mit großem Erfolg Opern und Operetten. Internationale Folkloregruppen, Chöre und Orchester gastierten in Bad Aibling. Bayerische Dialektstücke, durch bekannte Bühnen oder von begabten Laienspielern der Trachtvereine aufgeführt, machten die Aiblinger Theaterszene abwechslungsreich.

 

Hervorragende Gastronomie vor der Vorstellung. Öffnungszeiten: Do-So 10-22 Uhr. Bei Veranstaltungen im Kurhaus bis 24 Uhr. Bei schönem Wetter Mi 10-18 Uhr, Mo-Di Ruhetag.

Tischreservierung Telefon 08061 - 2013

Parken: P1 Tiefgarage Stadtmitte/Kurhaus ab 18 Uhr Pauschal 1€.

P4 Kurpark/Kurhaus. P4 Katharinen-Strasse. P10 Dr. Beck-Str. Von allen Parkplätzen benötigen Sie max. 5 Minuten zu Fuß.

 

Veranstaltungsort:
Kurhaus Bad Aibling
Wilhelm-Leibl-Platz 1
83043 Bad Aibling

GASTRONOMIE „antons“

 

 

 

Legende Bad Aibling