Andreas Giebel dringt ein in seine Typen und Figuren, wie die Hand im Kasperl, grad aus dem Leben und doch ganz speziell. Da geht es um das Skurrile im Alltag, um das Seltsame im Normalen und um die Neurosen der Anderen.

Er erzählt vom Leben, das uns ständig daran hindert, alles richtig zu machen und das uns zeigt, dass wir Menschen viel lustiger sind, als wir glauben. Die Melancholie und das Tragisch-komische wandern immer mit. Und weil es ohne Vergangenheit keine Zukunft gibt, tauchen auch unvergessliche Evergreens auf, aus den Untiefen unserer kleinen großen Welt.
Giebel, nun schon bald 40 Jahre unterwegs, spielt und erzählt, wie er die Dinge sieht. Ein Panoptikum der besonderen Art.

Andreas Giebel schafft es wie kein Zweiter, die großen Fragen des Lebens mit den Kleinigkeiten des Alltags zu verbinden. Dabei wirkt er nie abgehoben, sondern bodenständig und wahnsinnig komisch. Er erzählt dem Publikum seine Geschichte, als spräche er zu guten Freunden, freundlich, direkt, oft auch schmunzelnd. Der gebürtige Münchner präsentiert uns sympathische Sonderlinge und merkwürdige Normalos, erzählt von seinen Begegnungen mit diesen Menschen, ohne sich selbst auszunehmen. Dabei entwickelt er trotz, oder gerade wegen der alltäglichen Umgebung, in der das spielt, eine Tiefe, die kaum einem anderen Kabarettisten gelingt.

Giebel selbst ist ein gestandenes Mannsbild, einer dem man diese philosophische Note auf den ersten Blick nicht ansieht, einer mit dem man gerne mal auf ein Bier gehen würde. So kennt man ihn aus zahlreichen Charakterrollen in Film und Fernsehen, wobei die bekannteste sein dürfte, die des Polizisten Xaver Bartl in der BR-Serie „München 7“.

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