Komödie, höchstwahrscheinlich ganz im Sinne von WILLIAM SHAKESPEARE.

Zum Stück:

Shakespears witzig, feinsinnig-derbe, voller Überraschungen steckende Erfolgskomödie. Ein temperamentvoll-rasantes Theaterstück, so deftig, so dramatisch-prall, so lustig und so mitreißend, dass man meint, erst als bairisches Volkstheater ist ein Shakespeare, ein echter Shakespeare.

Ein bairisch kraftvoller Text, der sich natürlich eng an Shakespeare anlehnt aber auch durchaus Eigenwert besitzt. Wenn man so respektlos mit Shakespeare verfährt, zollt man in Wahrheit Shakespeare den größten Respekt. Und welches Tempo! Das geht ruck zuck, nie schaut man auf die Uhr, immer ist wirbelnde Bewegung auf der Bühne. Eine urkomische Shakespearefassung: Lachtränen garantiert! Unser Tölzer Shakespeare wird dort aufgeführt, wo er hingehört: Auf dem Blomberggipfel mit Panoramablick und Alpenglühen – wunderbar! Und bei Regen im Tölzer Kurhaus, dem schönsten Haus im Oberland.

Ensemble 2010 Zusammengestellt aus vielen Bewerbern – alle aus dem Oberland! Spielwitz, gepaart mit Spielfreude, Talent und unverbrauchter Frische. Dass es sich seinerzeit um Laienschauspieler handelte, konnte keiner glauben – so gekonnt spielte das Ensemble. Heute sind sie alle Profis und gern gesehene Schauspieler auf den etablierten Bühnen Bayerns – und im Fernsehen! Tatort, Theater an der Rott, Iberl-Bühne u.v.a.m.

Daniele Koch – Katharina & Putze

Luzi Schwarzer – Bianca, Dressurreiterin & Katharina

Sabine Maiß – Bianca, Hungerkünstlerin & Katharina

Roswita Gockner – Junger Liebhaber Gremio & Alter Vater Vincentio

Jakob Geißler – Musikant, Bauhofleiter & Baptista

Günther Wassermann – Kartler, Fussballfan & Petruchio

Gerhard Rothenfußer – Armer Diener Gremio & sehr reiche Witwe

Felix Amrhein –  Lucentio von allen beneideter junger Liebhaber

Manfred Demmel – Hortensio, Musikleher & Leffeschloger

Hans Jennerwein – Musikant im Dauereinsatz

Florian Freytag – Tranio, Magister, Solotrompeter & Publikumsliebling

Matthias Praxenthaler – Regieassistent mit langem Geduldsfaden

Wolfgang Ramadan – Zampano, Regie & Textbearbeitung

Kostüme: Monika Kager. Bühne: Nikolaus Stigloher, Michi Huber

Ins Bairische übertragen und bearbeitet von Wolfgang Ramadan. Aufführungsrechte: www.dreimaskenverlag.de

Blomberg Höchst gelegene Naturbühne Deutschlands mit herrlichem Ausblick auf den Großvenediger. Bei Regen im Kurhaus Bad Tölz. Erbaut von Gabriel von Seidl im Jungendstil – die schönsten Bühnen im Oberland.

Pressepiegel

„Bussi Kathi 2010: Gelungene Premiere. 500 Premierengäste erhoben sich nach der letzten Szene von den Stühlen und spendeten begeistert Beifall. Das gesamte Ensemble begeisterte mit einer mitreißenden Show. Mit vielen Gags des aktuellen Zeitgeschehens gespickt, nahm das Schauspiel schon fast kabarettistische Züge an“. Münchner Merkur, 14.8.2010

Shakespeare hätte es gefallen: Der Shakespeare-Spezialist Prof. Dr. Wolfgang Weiß, Vilshofen, schrieb an den Übersetzer Wolfgang Ramadan: „Ihre Bearbeitung ist also in meinen Augen rundum gelungen, ein Stück kräftiges Theater in der Tradition Shakespeares. Und wer da denkt, dass in Ihrem Stück viel zu viel Energie in Ausdrucksweise und Spielwitz steckt, soll froh sein, daß er das Original nicht kennt.“

Münchner Merkur – Tölzer Kurier 2009: Shakespeare auf Bairisch: Ein voller Erfolg! Kaum war der letzte Satz gesprochen, sprangen 500 begeisterte Zuschauer spontan von ihren Plätzen auf und applaudierten stehend. Eine ausgesprochen unterhaltsame, kurzweilige und humorvolle Inszenierung.

Süddeutsche Zeitung 2009: Die Darsteller begeisterten allesamt.

Ein wunderbares Stück, das von der Radstädter Theatergruppe wunderbar dargeboten wurde! Ganz bezaubernd auch die herrlich dazupassende Musik vom kleinen Ensembel – Shakespeare einmal ganz anders – ein ganz anderer Genuß! Stadt Nachrichten Radstadt, Februar 1996

Urkomische Shakespeare-Fassung. Zahlreicher Szenenapplaus und Lachsalven des Publikums. Mit ihrer urkomischen Inszenierung von „Der Widerspenstigen Zähmung“ gelang der Komödie „Harlekin“ in Rohrdorf ein großer Lacherfolg. Von der ersten bis zur letzten Minute wurden die Lachmuskeln der Zuschauer arg strapaziert. William Shakespeare wäre von Wolfgang Ramadans witziger Bearbeitung der „Zähmung“ in ein bayrisches Bühnenwerk mit aus dem Leben gegriffenen Sprüchen und urwüchsigem Dialekt ebenso begeistert gewesen wie die Zuschauer. Witzige Dialoge wechselten mit geistreichen Monologen. Ein hinreißender Abend, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Oberbayrisches Volksblatt, 14. Juli 1998 Claudia Sieberath

Shakespeare in Lederhosen: Ein gelungenes Experiment
Hervorragend gelungen … Die Sprache macht die Komödie spritziger, als eine klassische Inszenierung und raffinierter als eine Bauernkomödie. Lachtränen im Publikum …
Süddeutsche Zeitung, 28./29. November 1992 Anja Schwanhäuser

Glänzend amüsiert … perfektes Bühnenspiel … Unterhaltsamer kann Theater kaum sein; lebendiger kann ein Klassiker nicht gespielt werden … Großartig, was die Garchinger Bauernbühne, allen voran Wolfgang Ramadan als „Übersetzer“, geleistet haben. Ramadans Version ist genial. Herrliche Dialoge, gekonntes Spiel, Professionalität … Shakespeare auf bayerisch – Der Widerspenstigen Zähmung – Ein Genuß …
Münchner Merkur, 1. Dezember 1992 A. Gansmüller-Maluche

Geboten wurde hinreißendes Theater voller Witz und Charme …
Weil angeblich die wirklichen Schauspieler versumpft sind, bietet sich das Hilfspersonal als Ersatz an. Das Stück kennen sie alle zu genüge, ob Maskenbildnerin oder Hausmeister. Wolfgang Ramadan hat die „Zähmung“ inszeniert und sich dabei bis ins Detail an Giorgio Strehler und sein „Piccolo Theatro“ gehalten. Das gewährt Raum für Dutzende von Gags, für Stil- und sonstige Ausbrüche. Sogar die Ansage der einzelnen Schauplätze wird noch zum Schmunzel-Erfolg. Die Darsteller: Durch die Bank ausgefuchste Theaterhasen, bei denen fast jeder witzige Einfall hinhaut. Und wenn es daneben geht, dann ist das eben ein Witz für sich. Pauschalen Dank für alle.
Münchner Merkur, Landkreis Freising, 2. November 1993

Die Darsteller haben das Ihre zum Erfolg dieser Fassung im Freisinger Asamtheater beigetragen:
Mit der Spielart der Comedia dell’arte und einigen eingebauten musikalischen Schnulzen wie auch Kinderliedern, ließen sie – im Sinne Shakespeares übrigens – die Zuschauer am Prozeß der Aufführung teilnehmen, wobei die zahlreichen absichtlichen Anachronismen die heitere Wirkung erhöhten und Distanz zu den dargestellten Personen schafften. Zur gleichen Zeit aber demonstrierten sie, daß das, was auf der Bühne geschieht, „im richtigen Leben“ auf ähnliche Weise geschehen kann. Ja, die bayrische Fassung erfordert Grantler auf der Bühne, und die Darsteller tobten sich hier richtig aus.
Süddeutsche Zeitung, Landkreis Freising, 2. November 1993

Alles anders und noch viel besser „Harlekin“ brilliert mit der Widerspenstigen Zähmung in Rohrdorf. In phantastischen Wechseln gelingt es den insgesamt zehn Darstellern von neuzeitlichem Bairisch ins Versmaß der bayrischen Shakespeare Übersetzung zu springen und mit der Sprache auch die Charaktere zu wechseln. Die Situationskomik reizt die Lachmuskeln von der ersten Minute an. Witzige Dialoge und herrliche Mimik der Akteure. Spritzige Szenen zwischen der temperamentvollen Katharina und ihrem Ehegsponst in Spe Petruchio fehlen ebensowenig, wie tiefsinnige Monologe vor versteinerter Kulisse. Besonders gelungen auch die Abgänge der Schauspieler am Ende der Vorstellung. Ein nicht enden wollender Schlußapplaus belohnte das gesamte Ensemble für die gelungene Aufführung.
ECHO, 15. Juli 1998 Die aktuelle Wochenzeitung für Stadt und Landkreis Rosenheim

Derbe Späße, Anzüglichkeiten zuhauf und witzige Regieeinfälle. Unterhaltung für das Volk und dementsprechend deftig volksnah war Shakespeares Theater; Volksfeststimmung mit Biergaudi kommt auf in Haimhausen bei Ramadans bairischer Adaption der Ehekomödie „Der Widerspenstigen Zähmung“. Derbe, auch selbstironische Späße, Anzüglichkeiten zuhauf und kokette bis obszöne Gesten. Das Bier ölt die Stimmen, und so läßt sich’s im Publikum gut g’schert lachen Süddeutsche Zeitung, 19.7.1999, E.S. Klimpt

Shakespeare – erst echt auf Bairisch … es geht die Post ab und es beginnt ein temperamentvoll-rasantes Theaterstück, so deftig, so dramatisch-prall, so lustig und so mitreißend, dass man meinte, Shakespeare sei erst als bairisches Volkstheater ein echter Shakespeare. Die Willinger haben damit einen absoluten Glücksgriff getan. Ramadan hat einen bairisch kraftvollen Text geschrieben, der sich natürlich eng an Shakespeare anlehnt, aber auch durchaus Eigenwert besitzt. Für die Authentizität ist auch Hans Triebel zuständig, der Vorsitzende des „Förderverein Bairische Sprache und Dialekt“, der selbst mitspielt, nämlich den Brautvater Baptista. … Wenn man so respektlos mit Shakespeare verfährt, zollt man in Wahrheit Shakespeare den größten Respekt. Und welches Tempo! Das geht ruck zuck, dass man nie auf die Uhr schaut, immer ist wirbelnde Bewegung auf der Bühne, niemand ist es ein „lätscherts Trumm“, wie es in dem Stück heißt.
Oberbayrisches Volksblatt, 10.10.02. Rainer W. Janka

Walter Steffen – Dokumentarfilmer: Shakespeare wäre auf die Bühne gekommen,  hätte Euch geküsst und mit Euch getanzt!

 

 

 


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