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Lieber Wolfgang Ramadan,

schade, dass er Dein Zehnjähriges nicht mehr miterleben konnte, der Dieter Hildebrandt.

Er wäre sicher gerne gekommen und hätte dann wieder über uns von der CSU vom Leder gezogen. Der Saal hätte gekreischt, und wir hätten wieder ein wenig die beleidigte Leberwurst gegeben. Insgeheim hätte ich mich aber gefreut, dass der alte Herr noch immer so gut drauf ist.

Jetzt aber ist der Hildebrandt nicht mehr, und Dir bleibt nur die Erinnerung an einen glanzvollen Auftritt, von denen Du im Dorfener Vereinsheim in den vergangenen zehn Jahren so viele gehabt hast.

Wenn Dir einer vor zehn Jahren gesagt hätte, dass Du in zehn Jahren mit dem Icking Abo Dorfen das Zehnjährigen feiern wirst, Du hättest Dir wohl Deinen Hut ein wenig angelupft, um Dir an den Kopf zu fassen.

Jetzt aber hast Du den Salat. Und Du kannst stolz darauf sein, weil Dir etwas gelungen ist, was so nur in Bayern funktioniert: einen Ort mit Leben zu erfüllen, an dem Kleinkunst, die weiß Gott keine kleine Kunst ist, eine weit über die Region hinaus beachtete Heimat gefunden hat.

Dazu möchte ich Dir sehr herzlich gratulieren. Und diese Leistung nötigt mir auch großen Respekt ab, wenngleich ich anmerken muss, dass wir von der CSU einen nicht unmaßgeblichen Anteil am Erfolg des Icking Abo Dorfen haben – denn ohne uns hättet ihr oft nichts zu lachen gehabt.

Deshalb erwarte ich mir von Dir zweierlei: Erstens freien Eintritt zu allen künftigen Veranstaltungen für alle bekennenden CSUler. Und zweitens, dass Du so weitermachst wie bisher. Denn auch wenn wir von der CSU nicht immer dann lachen, wenn Du bei Deinen Veranstaltungen lachst, ist Dein Programm in Dorfen ein Stück von dem Bayern, das wir beide so lieben: hinterkünftig, bisweilen barock derb, bisweilen aber auch feinsinnig philosophisch. Und hinterher hocken wir alle beim Bier beisammen. Das hätte wohl auch dem Hildebrandt gefallen.

Mit ehrlich herzlichen und überhaupt nicht beleidigten Grüßen

Martin Bachhuber
Stimmkreisabgeordneter des Stimmkreises
Bad Tölz-Wolfratshausen/Garmisch-Partenkirchen


Je vielfältiger die Kultur, desto vielfältiger auch das örtliche Leben.

Wir in Icking können froh sein über ein wahrlich reiches Angebot von Kunst und Kultur in den verschiedensten Formen. Seit 10 Jahren zählt dazu auch das “Icking Abo Dorfen”, das sich von Anfang an großer Beliebtheit erfreute und sich dank attraktiver Programme zu einem “kulturellen Renner” entwickelt hat.

Die Gemeinde unterstützt das örtliche Kulturleben im Rahmen ihrer Möglichkeiten, insbesondere durch die Bereitstellung von Räumlichkeiten. Mehr ist – auch im Sinne der Gleichbehandlung – leider nicht möglich.

Ein Sprichwort sagt: “Kultur ist die Angewohnheit, mit dem Besten zufrieden zu sein”. Wolfgang Ramadans Veranstaltungsreihe ist einer der großen Bausteine dabei!

Ad multos annos

Margit Menrad
Bürgermeisterin


 

Lieber Wolfgang,

immer wenn Du mich vor dem Auftritt in Empfang nimmst, mich mit Deinen strahlenden Augen anfunkelst, dann weiß ich, das ist wahre Theater- und Bühnenleidenschaft! 
Der Mann hat eine Kraft! Da geht es lang, auf die Bühne! Da geht es weiter! Für uns Alle! Dank Dir und Deinem unglaublichen Engagement! Bitte höre nie auf, uns zu wärmen!

Luise Kinseher

Wer gibt nia koa Ruah?
Wer kriagt nia net gnua?
Wer håt an Theaterwahn?
Genau! Da Ramadan!

Jetz macht er des scho zehn Jåhr,
und es is no lang net går,
es geht hoffentlich no vui zam‘,
mitm Wolfgang Ramadan!

Ja mir Musikanten san froh,
wås da Wolfgang packt o
håt oiwei an Plan,
und der hoaßt: Ramadan!

Der Kerl is famos!
Ordnung und Chaos,
Brauchtum und Fun
hoaßt bei uns: Ramadan!

I wünsch Dir weiter a guate Hand,
ois Impresario vom Oberland!
Jetz fangts jetz erst richtig an,
alles Gute, Wolfgang Ramadan!

Für den Wolfgang von den Geschwistern Well, die da sind: Stofferl, Moni, Karli, Bärbi, Michael, Burgi und Mutti. Herzlichen Gruß, Stofferl.


Wenn jemand so genau weiß, wie viel Prozent der Bevölkerung sich tatsächlich für Kultur interessieren, wie Wolfgang Ramadan und er gründet dennoch ein Abonnement, kann man ihn nur bewundern. Wenn dieses Abo aber dann auch noch zehn Jahre alt wird, muss man ihm gratulieren. Hiermit geschehen von Jochen Busse.

„Kulturelle Grundversorgung: Großartig, daran sollte sich so manche öffentliche/kommunale Einrichtung ein Beispiel nehmen!“
Klaus Meier, Kulturbureau München


lieber wolfgang
was wäre das isartal ohne dich ?
eine landschaftlich zwar prächtige aber doch auch entlegene, verschlafene flußaue.
dieser gewaltigen landschaft hier muß man schon was entgegenstellen, was kräftiges, was gescheites, was künstlerisches.
und wenn das einer macht, wenn das einer kann, muß er wolfgang ramadan heißen,
weil er kräftig, gescheit und durch und durch künstlerisch ist.
kein wunder eigentlich, lieber wolfgang, wenn man wie du so prächtig über den isarschlaufen wohnt.
nein, schon ein wunder.
sei herzlich bedankt für all deine wunderbaren umtriebigkeiten.
josef brustmann und olivia reinecke


“Wolfgang Ramadan, eine Institution in Sachen Klein- und Mittelkunst. Wenn er vor deinem Auftritt auf die Bühne wallt und dem Publikum mit launigen Worten seine Abos reinpresst (Impresssario?!), dann hast du es anschließend als Künstler nicht leicht, gegen seine Verkaufsperformance anzuspielen. Als Lehrer habe ich eigentlich gemeint, jeden Grad von Hyperaktivität zu kennen – aber dann kam Wolfgang. Viel Erfolg weiterhin!”
Han‘s Klaffl


“Herzlichen Glückwunsch Wolfratshausen!
Die letzten 10 Jahre in dieser Nähe zur Kulturmetropole Dorfen waren bestimmt Inspiration und Ansporn genug, um weiter an einer kulturellen Grundversorgung zu arbeiten … Ramadan sei Dank!”
Wolfgang Krebs – alias Edmund Stoiber


“Ich bin sehr dankbar, dass es den Wolfgang Ramadan gibt.
Legt er mir doch ein vollbesetztes Theater zu Füßen, dem ich dann meine Weltsicht auf‘s Auge drücken darf.
Wolfgang spricht zwar von „Kultureller Grundversorgung“, ich würde das Icking-Abo-Dorfen eher als pikantes Gewürz in der an Gerichten nicht armen oberbayrischen Kulturküche bezeichnen. Wer auch immer recht hat, ich gratuliere herzlich zum Jubiläum und wünsche weiterhin volle Säle.”
Peter Spielbauer – Kabarettist