STATIONENSPEKTAKEL PHILOSOKOMISCHER SPAZIERGANG VON WOLFGANG RAMADAN

142 Jahre nach dem Brandner Kaspar von Franz von Kobell und 102 Jahre nach dem „Münchner im Himmel“ von Ludwig Thoma, stellen wir die dramatische Frage: Wie geht’s jetzt dem Brandner Kaspar im Himmel? Und was ist mit dem Aloisius Hingerl im Hofbräuhaus? Sind die beiden glücklich und zufrieden?

PENSION NIRVANA ist ein humorvoll hintergründiges Schauspiel. Witzig charmant, voller fröhlicher Leichtigkeit – unsterblich schön…

Zum Stück:

Mane kann sein Glück nicht fassen: Darf er doch jeden Abend nach der Arbeit im Biergarten der „Pension Nirvana“ musizieren. Gibt’s was Schöneres? – gewiss nicht! „Mir geht’s so guad, besser konn’s nimmer wer’n, mir geht’s so guad, so glücklich dad i gern sterbn. Am liabsten dad i do oiwei so im Nirvana bleim, ja genau a so soll’s sein…!“ … singt er noch, dabei aus vollem Halse lacht – und dann vom Pfeil getroffen: zusammenkracht!

Der Boandlkramer ist gleich zur Stelle, um ihn mitzunehmen zum Himmelsvater. Doch da kommt ihm der indische Boandlkramer Yama dazwischen, denn für’s Nirvana kann schließlich niemand anderer zuständig sein als er: der Inder! „Feinsinnig“ beginnen die beiden um Manes Seele zu disputieren; handfest einigt man sich darauf, dass der Verblichene selber entscheiden soll, wohin er geht: ins Paradies oder ins Nirvana. Eines von beiden hat er sich verdient, immerhin hat er seiner Lebtag lang gewusst: „Paradiesische Staatsangehörigkeit – wird nur dem Fröhlichen erteilt!“

Deshalb begibt sich Mane frohgemut ins Jenseits, um herauszufinden, welcher Olymp für ihn der richtige ist: Nirvana, Paradies oder Himmelreich? Mit dem indischen Boandlkramer zur Linken, dem bairschen Boandlkramer zur Rechten, begleiten wir den Mane durch den Garten Eden und betreten die Insel der Seligen. Weitere Stationen sind: Schlaraffenland, höllisches Fegefeuer, Hades und Ewige Jagdgründe. Der Blomberg-Sessellift lässt uns die Himmelsleiter er-fahren! Bergauf und wieder runter …

Aber eines ist vorher schon gewiss: Das Leben ist die Aufnahmeprüfung fürs Paradies.

Und weil das so is – findet der Höhepunkt des Stückes „Pension Nirvana“ nicht nur auf einer der schönsten Naturbühne Deutschlands statt, sondern auch auf der höchst gelegenen im gesamten Alpenraum: Auf dem Gipfel des Blombergs.

Die „Internationale Volksschauspiel Akademie“ konnte bereits positive Erfahrung mit ähnlichen Projekten sammeln. So inszenierten wir die Eröffnung des Bürgerhauses in Unterföhring mit über 100 Laienschauspielern. Die Zusammenarbeit von Laiendarstellern und Profischauspielern zählt mittlerweile zu den Kernaufgaben der Internationalen Volksschausspiel Akademie. Realisiert wurden bereits die Bairische Fassung von „Der Widerspenstigen Zähmung“ von William Shakespeare auf Bairisch in Bad Tölz, Franz Kafkas Hochzeitsträume in der Stadt Garching bei München oder Karl Valentins „Die Orchesterprobe – war die gestern oder im 2. Stock?“ in Unterföhring. Alle Inszenierungen waren ein großer Erfolg! Und das nicht zuletzt wegen der vorbildlichen Zusammenarbeit von Laien und Profis wie z. B. Gerd Lohmeier – zweifach ausgezeichnet mit dem Bayerischen Theaterpreis und vielen Vereinen wie Kolpingfamilie, Blaskapellen aus Bad Tölz, Garching und Unterföhring, Kindergärten, Laienspielgruppen, AWO…

Stargäste: Der Bulle von Tölz Ottfried Fischer, Georg Ringsgwandl, Roland Hefter, Housmusi, Josef Brustmann, Wolfgang Krebs alias Edmund Stoiber u.v.a.m.


Pressestimmen:

Paradiesischer Spaß… Eine Wucht… Begeistert… Süddeutsche Zeitung 24.6.2013

Nirwana in Oberbayern einzigartig… große Begeisterung… höchste Glückseligkeit… außergewöhnlich heiter… grad sche is… gekonnt und pointiert… Gesprochenes klingt wie Musik… komisch… irrwitzig… ungewohnt… alles ist Theater… alles ist Bühne… faszinierend… farbenprächtig… sinnlich… akrobatisch… höchstgelegene Naturbühne… imposant… Theaterhimmel… spannend bis zum Schluss… dieses Stück Volkstheater ist gelungen… Ramadan hat eine bayerisch-interkulturelle Version der Comedia dell´Arte geschaffen. Standing Ovations… stets ausverkauft…WELT AM SONNTAG

Wahre Höhen der Inszenierungskunst… einfallsreich… begeistert… amüsant… verrückt, faszinierend, mitreißend: Mit der Inszenierung von „Pension Nirvana“ gelingt Wolfgang Ramadan das wohl spannendste, schrägste und innovativste kulturelle Projekt seit Jahrzehnten.“ http://www.merkur-online.de/lokales/muenchen-lk-nord/unterfoehring-garching-wolfgang-ramadans-nirvana-spektakel-2989608.html

Theaterhimmel… begeistert… neue Welten… bravurös… Feuerwerk starker Bildsprache und Texte… charmanteste Unverfrorenheit… unterhaltsame Mischung… zu Höchstleistungen angesporntes Ensemble… ideale Besetzung… hier sitzt jede Pointe… als das Stück zu Ende war, beklatsche das Publikum die Macher stürmisch und laut. Aber den Berg verließ man mit innerer Ruhe. Ein Theatererlebnis, das diesen Namen auch zu Recht trägt. http://www.merkur-online.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz/pension-nirvana-ramadan-theaterhimmel-2985351.html

Mit der Inszenierung von „Pension Nirvana“ gelingt Wolfgang Ramadan das wohl spannendste, schrägste und innovativste kulturelle Projekt seit Jahrzehnten im Landkreis. Das Stück besticht durch Witz und Tiefsinn gleichermaßen, ist ebenso komisch-derb wie feinfühlig-sarkastisch. Vor allem: Ramadan schafft befreiendes Lachen… Ein Feuerwerk starker Bildsprache und märchenhafter Poesie. Was ein Himmelfahrtskommando hätte werden können, wurde für Ramadan zum Triumphzug. Das Ergebnis erinnert an eine Chimäre aus „Jedermann“ und „Münchner im Himmel“, wenn sie Monty Python’s „Always Look on the Bright Side“ auf den Lippen gehabt hätten. Pension Nirvana könnte dem ewigen Klassiker „Brandner Kasper“ tatsächlich gefährlich werden. http://www.oberland.de/Pension-Nirvana.819.0.html

Göttliche Fügung … einfach himmlisch… alles, was angekündigt wurde, war auch geboten… ausgezeichnete Truppe… Gelbes Blatt

Angekommen im boarischen Himmel- Das Stück besticht durch Witz und Tiefsinn gleichermaßen, ist ebenso komisch-derb wie feinfühlig-sarkastisch. Vor allem: Ramadan schafft befreiendes Lachen, grandiose Gedankenschnörkel und einen kurzen Cameo-Auftritt von Ottfried Fischer. Ein Feuerwerk starker Bildsprache und märchenhafter Poesie. Was ein Himmelfahrtskommando hätte werden können, wurde für Ramadan zum Triumphzug. In Szenen, in denen Slapstick und Suspense ebenso Platz haben wie Schrilles und subtile Andeutungen, entzündete er ein Feuerwerk mit starker Bildsprache und Texten, in denen märchenhafte Poesie, Mythen, Projektionen und Fantasien Hand in Hand gingen. Ramadan geht der bitteren Note des Stoffes nicht aus dem Weg, sondern konfrontiert sie effektvoll mit burlesker Komik. Das Ergebnis erinnert an eine Chimäre aus „Jedermann“ und „Münchner im Himmel“, wenn sie Monty Python’s „Always Look on the Bright Side“ auf den Lippen gehabt hätten. Pension Nirvana könnte dem ewigen Klassiker „Brandner Kasper“ somit tatsächlich gefährlich werden. Zumindest, wenn es so gespielt wird wie hier: Denn Comedia dell’Arte, schräge Leichtigkeit und heiligen Ernst verband das Ensemble in charmantester Unverfrorenheit zu einer höchst unterhaltsamen Mischung aus lebenskluger Mutmacherei und derbem Volkstheater. Überhaupt, das Ensemble: Herausragend agierten die drei, die nicht nur perfekt besetzte Typen waren. Sie prägten auch das Unerklärbare, das Labyrinthische, das Absurde und das Komische in diesem Stationentheater mit Verve, Spielfreude und Natürlichkeit. Fast jede Szene verdiente so das Prädikat „denkwürdig“. Tosender Applaus und begeisterte Zurufe zeigten der Truppe am Ende, dass das Publikum zweieinhalb kurzweilige, mitreißende, erhellende Stunden erlebt hatte.

Claudia Koestler. http://www.oberland.de/Pension-Nirvana.819.0.html

 Mit Ramadan in den Theaterhimmel. Himmlische Aussichten: Die Uraufführung von Pension Nirvana begeistert das Publikum. Denn das Stationentheater öffnete neue Welten. Es war spritzig, witzig, schräg und meilenweit davon entfernt, sich todernst zu nehmen. Wolfgang Ramadan hat alles richtig gemacht. Bravurös meisterten die Schauspieler die „Welturaufführung“. Und das offenbar mit Beistand von ganz oben. Denn das Drumherum hätte kein Kulissenmaler besser hinbekommen. Ein lauer Sommerabend mit Fernsicht bis zum Starnberger See. Grandiose Gedankenschnörkel… In Szenen, in denen Slapstik und Suspense ebenso Platz haben wie schrilles und subtile Andeutungen, ein Feuerwerk mit starker Bildsprache und Texten, in denen märchenhafte Poesie, Mythen, Projektionen und Fantasien Hand in Hand gehen. Kabarett, Comedia dell Arte, schräge Leichtigkeit, und heiligen Ernst verbindet das Ensemble in charmantester Unverfrorenheit zu einer höchst unterhaltsamen Mischung aus lebenskluger Mutmacherei und derbem Volkstheater. Eine abenteuerliche, immer wieder verblüffende Expedition, dargeboten von einem zu Höchstleistungen angespornten Ensemble. Ramadan hat mit Rothenfußer, Paetzmann und Abholzer eine ideale Besetzung gefunden. Herausragend agieren die drei. Und sie agieren mit breiter Brust: Hier sitzt jede Pointe, die Szenenwechsel greifen wunderbar.

Als das Stück zu Ende war, beklatschte das Publikum die Macher stürmisch und laut. Aber den Berg verließ man mit innerer Ruhe. Ein Theatererlebnis, das diesen Namen zurecht verdient. Münchner Merkur, 2.7.2012


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